Kurzbesuch in Betanzos, Galicia
Betanzos liegt 25 km südöstlich von La Coruña und hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Wir haben von La Coruña aus einen Ausflug gemacht, um uns ein bisschen die Stadt anzusehen.
Betanzos liegt 25 km südöstlich von La Coruña und hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Wir haben von La Coruña aus einen Ausflug gemacht, um uns ein bisschen die Stadt anzusehen.
Nach dem Abschluss des Camino de Santiago, Camino Portugués, blieben wir noch in Santiago de Compostela. In diesem Video geben wir unsere Eindrücke von dieser schönen Stadt wider. Wir holten unsere Compostela und den Kilometernachweis im Pilgerbüro ab. Wir besichtigten die Praza da Quintana mit der Porta Santa und die Praza do Obradoiro, wo alle Jakobswege zusammenlaufen und enden. Auch besuchten wir die Kathedrale und wohnten der Pilgermesse bei, wo der Botafumeiro geschwungen wurde.
WARNUNG: Sieh dir dieses Video auf keinen Fall an, wenn du hungrig oder auf Diät bist! 😉
Wer auf dem Jakobsweg unterwegs ist, begegnet ihnen immer wieder: den Symbolen, die den Weg begleiten, Orientierung schenken und gleichzeitig eine tiefere Bedeutung in sich tragen. Manche sind schlicht Wegweiser, andere sind spirituelle Zeichen, die Pilger:innen seit Jahrhunderten berühren. Drei von ihnen sind besonders prägend: die Jakobsmuschel, der gelbe Pfeil und das Cruz de Ferro.
Tag 19 Padrón – Santiago de Compostela Camino Portugués November 2025 Heute sind wir die letzte Etappe des Camino Portugués von Padrón bis Santiago de Compostela gegangen. Noch einmal scheint der Camino alle Facetten zu zeigen. Auch hatten wir 8 km vor dem Ziel noch einen medizinischen Notfall.
Wer die Kathedrale von Santiago de Compostela betritt, spürt sofort die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Pilger:innen aus aller Welt kommen hier an, erschöpft, dankbar und erfüllt vom langen Weg. Und dann geschieht etwas, das selbst erfahrene Reisende staunen lässt: Der riesige Weihrauchkessel, der Botafumeiro, beginnt zu schwingen.
Wir sind mit dem Boot von Vilanova de Arousa den Fluss Ulla nach Pontecesures hochgefahren. Haben unzählige Steinkreuze, die Miesmuschelzucht, Wehrtürme und Wikingerboote gesehen. Danach gingen wir nach Padrón, wo gerade ein Markt stattfand. Wir haben gut gegessen und wurden abgefüllt zunächst mit Wein, dann mit Gratiskaffee in den Schnaps (Orujo) geschüttet wurde. Abends trafen wir noch einmal Nancy aus Seattle.
Wir gehen die Ruta da Pedra e da Auga (Der Weg der Steine und des Wassers) und zwar die Fußgängervariante. Das ist die beste Entscheidung, denn dieser Abschnitt wird für uns der schönste der Variante Espiritual des Camino Portugués werden. Der Weg schlängelt sich durch einen verwunschenen Zauberwald entlang des Rio Armenteira vorbei an über 30 alten Mühlen.
Tag 16 – Nach Pontevedra gibt es eine Weggabelung am Camino Portugués. Entweder man geht rechts den Camino Central oder links den Camino Espiritual. Wir sind links gegangen von Pontevedra nach Armenteira, das ist eine von 3 Etappen des Camino Espiritual. Unterwegs haben wir das reizende Fischerdorf Combarro besucht und dort zu mittag gegessen.Im Kloster Armenteira besuchten wir eine Messe und bekamen den Pilgersegen.Anschließend gab es ein Abendessen mit Pilgern und Pilgerinnen aus Portugal und den USA.
Auf dem Camino suchte ich auch nach einer Antwort auf die Frage, wie ich meine berufliche Zukunft gestalten soll. Mit jedem zurückgelegten Kilometer wurde mein innerer Kompass genauer: Ich möchte mich primär dem Schreiben widmen und die Vortragstätigkeit zunehmend in den Hintergrund treten lassen. Die unvorhersehbaren Krampfanfälle erschweren mir die langfristige Planung, aber das Schreiben schenkt mir eine unabhängige Konstante. Die heutige Information meines Verlags, über 500 verkaufte Bücher seit April dieses Jahres, hat mich zutiefst berührt und ist eine enorme Bestätigung – ein klares „Ja“ für meinen eingeschlagenen Weg.