Tagebuch
Reisebericht: Zweiter Tag in Porto
Zweiter Tag in Porto. Der gestrige Abend in der Stadt wurde lang – bei gutem Essen und Weißwein. Dementsprechend sind wir heute Morgen etwas langsamer in den Tag gestartet. Trotzdem haben wir es noch rechtzeitig zur Bahnhofshalle geschafft, um die wunderschönen Fliesen zu fotografieren. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich später herausstellte. Zu einem späteren Zeitpunkt hätten wir zwischen all den Touristen keine Chance mehr für unsere Aufnahmen gehabt.
Ironlakechallenge: Der Augstsee – ein teurer, aber schöner Abstecher
Gestern stand der Grundlsee auf dem Programm. Nach der Umrundung haben wir in einem Hotel übernachtet, um am nächsten Tag gleich frisch und motiviert weitermachen zu können. Heute ging es weiter mit dem Ausseer See und im Anschluss mit dem Augstsee, der als Teil der #Ironlakechallenge natürlich nicht fehlen durfte.
Wenn die Sonne beim Wandern zur Herausforderung wird
Gestern beim Wandern habe ich bemerkt, wie sehr mich der tiefe Sonnenstand beim Sehen stört. Das Licht blendet mich so stark, dass ich kaum noch etwas erkennen kann. In anspruchsvollem Gelände ist das nicht nur unangenehm, das kann auch gefährlich werden.
Hungrig durch Gamlitz
Unseren Ausflug zum Gamlitzer Rundweg haben wir uns etwas anders vorgestellt… Unsere Tourbewertung: Schwierigkeitsgrad: Sehenswürdigkeit:
Was wollte ich nicht noch alles machen?
Neben dem Wandern-Trainieren, was auch nicht auf dem Niveau passiert, das wir für den Jakobsweg brauchen würden, (Die Seeumrundungen sind mehr Spaziergänge, als Wanderungen und die Anfahrten sind mit ein bis zwei Stunden relativ lang.) gibt es noch so viel, was ich vor unserer Reise gern erledigt hätte. Wenn ich auf den Count Down rechts auf unserem Blog blicke, so zeigt mir der, jetzt wo ich das schreibe, dass es nur noch 53 Tage, 2 Stunden und 22 Minuten bis zum Abflug in Wien sind. 53 Tage, das sind nicht einmal 2 Monate.
Warum ich am liebsten mit Konrad wandere
In den letzten Wochen waren wir öfter mit Freund:innen in den Bergen unterwegs. Es waren schöne Touren, die Gespräche angenehm, die Pausen voller Lachen und Geschichten. Und doch habe ich dabei etwas Wichtiges für mich erkannt: Am liebsten wandere ich mit Konrad. Mit ihm unterwegs zu sein bedeutet, dass ich in meinem eigenen Tempo gehen kann. Mein Rhythmus ist meist gemächlicher, ich nehme mir Zeit für die Schritte und für das Ankommen. Bei Konrad habe ich nie das Gefühl, ihm zur Last zu fallen. Er kennt meinen Takt und schätzt ihn genauso wie ich.
Der Salzpfad als Inspiration
Nun haben wir uns endlich den Film „Der Salzpfad“ angesehen. Ich muss sagen, er hat mich wirklich berührt. Vor allem, weil ich mich in vielem wiedererkannt habe. Seit einiger Zeit habe ich gesundheitliche Einschränkungen. Genau wie bei einer der Hauptfiguren war das der Auslöser, überhaupt über den Jakobsweg nachzudenken. Drei Wochen von Porto nach Santiago sollen mir Zeit geben, zur Ruhe zu kommen und über meinen weiteren Weg im Leben nachzudenken.
