Der Salzpfad als Inspiration
Der Salzpfad als Inspiration

Der Salzpfad als Inspiration

Nun haben wir uns endlich den Film „Der Salzpfad“ angesehen. Ich muss sagen, er hat mich wirklich berührt. Vor allem, weil ich mich in vielem wiedererkannt habe. Seit einiger Zeit habe ich gesundheitliche Einschränkungen. Genau wie bei einer der Hauptfiguren war das der Auslöser, überhaupt über den Jakobsweg nachzudenken. Drei Wochen von Porto nach Santiago sollen mir Zeit geben, zur Ruhe zu kommen und über meinen weiteren Weg im Leben nachzudenken.

Für die Vorbereitung gehen und wandern wir seit Monaten viel mehr als früher. Das hat mir eine ganz neue Lebensqualität geschenkt. Österreich ist so wunderschön und ich spüre, wie gut mir die Verbindung zur Natur tut.

Der Film hat mich auch daran erinnert, wie befreiend es ist, mit wenig auszukommen. Drei Wochen lang nur das Nötigste im Rucksack mitzunehmen, wird sicher eine besondere Erfahrung.

Wir sind seit fast 22 Jahren gemeinsam unterwegs durchs Leben und haben Höhen und Tiefen gemeistert. Viele haben uns gewarnt, dass so eine Anstrengung eine Beziehung belasten kann. Wir glauben jedoch das Gegenteil. So wie im Film kann eine solche Reise die Verbindung sogar noch vertiefen.

Wir wissen nicht, was uns erwartet. Genau das macht es spannend. Jeder Schritt wird eine Erfahrung, eine Entscheidung und vielleicht auch ein kleiner Sieg über eigene Grenzen. Der Film hat in mir Vorfreude geweckt und gleichzeitig diese leise Sehnsucht nach dem, was vor uns liegt.

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